Was wir machen

Die Welt der Schalle erkunden, Musik erfinden, Zusammenspiel erleben darum geht es den Mitarbeitenden der Mobilen Musikwerkstatt, wenn sie Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Grundschulen, therapeutische und sozialkulturelle Einrichtungen besuchen.

Die Einsätze der Mobilen Musikwerkstatt haben zum Ziel, dass die Möglichkeiten zur Aneignung musikalischer Kenntnisse und Fertigkeiten im Alltag der Kinder verbessert werden. Sie sind darauf ausgerichtet, dass sich Kinder ihrer Neugier und Erfinderfreude gemäß auch mit musikalischen Phänomenen auseinandersetzen können, dass sie – unabhängig von Vorkenntnissen, Herkunft oder körperlicher Verfassung – vielfältige Gelegenheiten finden, die Welt der Klänge zu erkunden, Musik zu erfinden und Zusammenspiel zu erleben.

Feste Elemente aller Mobilen Musikwerkstätten sind das Klanglabor, der Klanggarten und das Klangregal. Darüber hinaus bietet jede Region weitere individuelle Klangerlebnisse.

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Klanglabor

Im Klanglabor wird mit klingenden Alltagsgegenständen musikalisch experimentiert. In der Musikwerkstatt entstehen einfache Musikinstrumente, Archetypen der vertrauten Musikinstrumente aus aller Welt, deren Funktionsweise und Klangeigenschaften die Teilnehmenden dabei kennen lernen. Hier können aber auch eigenwillige Neuschöpfungen gebaut werden. Und natürlich wird darauf Musik gemacht.

Klanggarten

Die Mobile Musikwerkstatt bietet an, mit den Beteiligten Lausch- und Klangversuchsobjekte für die Außenanlagen von Einrichtungen zu entwerfen, zu bauen und zu installieren. Es entstehen Klangpassagen, deren Stationen für alle jederzeit erreichbar sind und im Sinne von Erkunden, Erfinden und Zusammenspielen das ganze Jahr über genutzt werden können. Auch dabei ist die Umsetzung fantasievoller Kreationen möglich.

Klangregal

Gemeinsam mit der Mobilen Musikwerkstatt können klingende Möbelstücke gebaut und mit unterschiedlichen Schallerzeugern bestückt werden: mit klingenden Fundsachen, mit vorgefertigten und mit selbstgebauten Instrumenten. Es kann ein Klangregal in Anlehnung an ein bereits entwickeltes Modell entstehen. Es können aber auch Schränke, Stühle oder Tische umgebaut, umgerüstet und zu schön klingenden Instrumenten umfunktioniert werden.

Experimentieren – Arbeiten – Lernen

Die Mobile Musikwerkstatt arbeitet prinzipiell generationenübergreifend, also mit Kindern, ihren erwachsenen Bezugspersonen sowie mit interessierten Jugendlichen und älteren Menschen zusammen. In ihrem partizipativen und inklusiven pädagogischen Ansatz werden konsequent die bei den Teilnehmenden, insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen vorhandenen Kompetenzen einbezogen.

Über den Bau archetypischer Instrumente und die Beschäftigung mit fremden Musikkulturen kann eine Offenheit erreicht werden, die auch Menschen mit noch fehlenden Sprachkenntnissen den Zugang so erleichtert, dass sie sich zur Mitwirkung ermutigt fühlen. Im improvisierenden und ergebnisoffenen Zusammenspiel finden bis dahin noch Fremde vorbehaltlos zueinander, lernen Hemmungen abzubauen, Ängste überwinden und nicht selten auch Freundschaften zu schließen. Insofern bieten die Einsätze der Mobilen Musikwerkstatt nicht nur die Möglichkeit zu interkultureller Begegnung, sie tragen auch zum Erleben von Gemeinschaft und zur Integration bei.

Die Einsätze der Mobilen Musikwerkstatt werden immer und grundsätzlich mit ehrenamtlich Mitwirkenden als generationenübergreifende offene Lernwerkstätten geplant und durchgeführt, in denen man über handwerkliche Erfolgserlebnisse motiviert wird, künftig auch eigenständig anzupacken und sein handwerkliches Können fürderhin nutzbringend einzusetzen – Hilfe zur Selbsthilfe gilt für das Konzept von daher als grundlegend.

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